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Wald

Rettungsmission Babypopo: Vom Windeldrama zur Wohlfühloase

Aktualisiert: 22. Apr.

Hey liebe Mama, Papa, Oma, Opa oder welches Familienmitglied auch immer diesen Blog verfolgt, um sich und seinen Lieben etwas Gutes zu zun,

heute widmen wir uns einem Thema, das so manche Nerven und noch mehr Babyhaut strapaziert hat – dem wunden Babypopo.


Ja, ich weiß, das ist kein glamouröses Thema für den Kaffeeklatsch, aber mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon einmal vor der Wickelkommode gestanden und sich gefragt, wie aus dem süßen Pfirsichpopo über Nacht ein kleiner Feuervulkan werden konnte? Auf das Thema bin ich übrigens gekommen, weil mein jüngstes Familienmitglied leider mal wieder (zum Glück selten) das Problem hat und ich gerade dann natürlich feststellen musste, die Hausapotheke ist geschrumpft, Wundermittel lässt sich nicht mehr in der Drogerie nachkaufen und da muss mein ganzes Know-How als Säuglingspflegekursleitung, Mama und ehemals Krippenerzieherin ran.


Die Ursachenforschung – Warum ist der Babypopo so zickig?

Ein wunder Babypopo ist wie ein kleiner Schreihals auf einer sonst so friedlichen Babyparty – unerwartet und lautstark. Die Gründe dafür sind vielfältig:


  1. Feuchtigkeit: In der Windel herrscht oft eine Feuchtigkeit, die selbst den Amazonas neidisch machen würde. Und in diesem Mini-Dschungel gedeihen Hautreizungen und Pilze prächtig.

  2. Reibungsdrama: Die Windel scheuert am Po wie ein Paar neue Schuhe an ungewohnten Füßen – es entsteht eine Reizung. (Dies passiert schnell mit günstigeren Marken... Ich wäre immer noch dafür, dass man von Windeln eine "Fühlprobe" bekommt, bevor man sie kauft) Auch wenn das Kind einen Wachstumsschub hatte, können Windeln beginnen zu scheuern.

  3. Chemie-Showdown: Urin und Stuhl mischen sich zu einer Lauge, die die empfindliche Haut angreift.



Vorbeugen ist besser als Heilen – Dein Babypopo-Schutzplan


Um den zarten Popo Deines kleinen Schatzes zu schützen, gibt es einige goldene Regeln:



  1. Windelwechsel-Olympiade: Sei schneller als Speedy Gonzales beim Windelwechsel! Je trockener der Po, desto besser.

  2. Freiheit für den Po auch wenn dieser bereits wund ist: Lass Dein Baby so oft wie möglich ohne Windel strampeln – unter Deiner liebevollen Aufsicht natürlich. Tipp: Sitzt dein Kind gerade im Kleinkindalter friedlich und spielt konzentriert (z.B. mit Stapelringen), aber der feine Teppich ist darunter, kannst du auch eine Betteinlage und ein Spucktuch darüber unter deinen Liebling schieben. Dann musst du weniger saubermachen und dein Schatz kann in Ruhe seiner Beschäftigung nachgehen.

  3. Sanfte Reinigung Deluxe: Hier kommt mein Geheimtipp: Bio Mandelöl! Dieses goldene Elixier reinigt nicht nur sanft und pflegt die Haut, sondern sorgt auch dafür, dass Ausscheidungen nicht mehr so gut am Po haften bleiben können. Ein paar Tropfen auf ein viereckiges Babywattepad geben und sanft abwischen beim nächsten Windelwechsel (statt Feuchttücher oder Wasser)– Dein Baby wird es Dir danken!

  4. Atmungsaktive Windeln: Wähle Windeln, die Luft an den Po lassen und somit das Klima darunter verbessern. Persönlich habe ich gute Erfahrungen mit den Marken Lillydoo (Achtung! Die fallen klein aus! Immer eine Nr. größer kaufen aber sie sitzen gut) und Rascal & Friends (reguläre Größe) gemacht

  5. Schutzcremes nutzen: Eine dünne Schicht einer guten Schutzcreme kann wahre Wunder bewirken. Immer nur auf trockener Haut anwenden! Sonst schließt die Creme die Feuchtigkeit auf der Haut ein und wir sind wieder im Regenwald oder wenn es zu lange so bleibt im Pilzewunderland.

  6. Stoffwindeln nutzen: Diese sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch atmungsaktiver. Mittlerweile gibt es diese auch in praktischeren Formaten und vorgefertigt zu kaufen.



Es gibt verschiedene "Windelarten" auch bei Stoffwindeln. Dafür lohnt sich auch ein Gespräch mit einer ausgebildeten Stoffwindelberaterin/einem Stoffwindelberater





Erste Hilfe bei Alarmstufe Rot – Die SOS-Maßnahmen


Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der Po mal rot sieht, dann atme tief durch und greife zu diesen Helfern:

  1. Zinksalben-Zauber: Zinksalben sind wie ein Zaubertrank für den angegriffenen Popo. Auch da kann es Unverträglichkeiten geben. Bei Unsicherheiten frag bitte den Kinderarzt.

  2. Naturheilkunde to the Rescue: Aloe Vera Gel kühlt und beruhigt, während Ringelblume ihre heilenden Kräfte ausspielt.

  3. Muttermilch-Magie: Ein paar Tropfen Muttermilch auf dem wunden Po können helfen, die Heilung zu beschleunigen.

  4. Heilwolle-Heldentat: Ein altes Hebammen-Geheimnis ist Heilwolle – sie hält die Haut trocken und fördert die Heilung.

  5. Luftkur für den Po: Wie schon beim Vorbeugen erwähnt – frische Luft wirkt Wunder!

  6. Sanfte Reinigung mit Liebe: Auf aggressive Seifen sollte sowieso verzichtet werden. Wenn euer Baby/ Kleinkind aber einen Feuerpopo hat, empfehle ich diesen gar nicht zu waschen (damit ist das klassische "Abwischen" mit Wasser oder Feuchttüchern gemeint) sondern auch wieder sehr vorsichtig mit Bio Mandelöl oder Ringelblumenöl(Calendula) zu reinigen. Das fühlt sich für euren Schatz einfach nicht so furchtbar an, wie die Reibung mit Tüchern auf Wunden Stellen und pflegt etwas.

  7. Windelfrei-Experimente: Manche Eltern schwören auf windelfreie Phasen (womit wir wieder beim Frischluftpopo wären) oder sogar eine windelfreie Erziehung nach dem Elimination Communication (EC) Prinzip.

Sollten die Beschwerden anhalten, suche bitte unbedingt einen Arzt auf, um eine Pilzinfektion auszuschließen und bei schlimmer Windeldermatitis akkurat zu behandeln.


Jetzt kommt noch mein persönlicher Supergeheimtipp

(und es ist unbezahlte Werbung):

Vor einiger Zeit haben wir Millis Zaubertücher für uns entdeckt.

Warum diese so genial wirken, ist denke ich auch dem geschuldet, dass der Po hier nicht von einer Creme versiegelt wird und die Haut da etwas atmen kann. Gleichzeitig sind in diesen Tüchern für das Auge nicht sichtbar, kleine Wirkstoffkapseln eingearbeitet, die sich bei Bewegung öffnen. (Darum wirken die Tücher ideal über Nacht)



Wir haben schon den ein oder anderen heftigsten "Pavianpopo" damit wieder hingekriegt.

Leider gibt es die Tücher in meiner Drogerie nicht mehr aber online sind sie bestellbar.

Ich habe schon einige Mamas von den Tüchern ebenfalls überzeugt und bin gerade dabei, mit Millis eine kleine Kooperation auszuhandeln, so kann ich wenigstens in meinen Präsenzkursen kostenlos Pröbchen geben und ihr habt die Möglichkeit, euch ebenfalls zu überzeugen, wie genial diese Tücher sind.^-^

Wenn Ihr zu Millis mehr wissen wollt: https://millisbaby.com/


Ich gehe auch in meinen Babykursen wie z.B. Babymassage oder PEKiP auf das Thema ein. Weil es wirklich wichtig ist, so lange das Kind eine Windel trägt.


Wissenschaft trifft auf Hebammenweisheit

Studien bestätigen immer wieder: Häufiges Windelwechseln und Luftzirkulation sind entscheidend für einen gesunden Babypopo [1]. Hebammen wissen aus Erfahrung: Natürliche Mittel wie Muttermilch oder Heilwolle können wahre Wunder bewirken [2].

Quellen:[1] Blume-Peytavi U., Hauser M., "Hautpflege bei Kindern", Der Hautarzt 2016.[2] Goßmann J., "Hebammenwissen für junge Eltern", 2020.




So meine lieben Mitstreiter im Kampf gegen das rote Hinterteilchen-Dilemma: Bewaffnet euch mit Geduld, Liebe und einer Flasche Bio Mandelöl(und ggf. Millis) und macht euch bereit für die Mission "Happy Po". Zusammen sorgen wir dafür, dass unsere kleinen Lieblinge bald wieder fröhlich und mit glücklichen Bäckchen durchs Leben krabbeln können!


Mit einem herzlichen Lächeln (und einem Vorrat an Bio Mandelöl in der Wickeltasche)



Eure Lorraine


PS: Vergessen wir nicht das wichtigste Accessoire für jeden Elternteil sobald der Popo wieder schick ist – Humor! Denn wenn wir lachen können über die kleinen Pannen des Lebens (ja, auch über explodierte Windeln), dann haben wir schon halb gewonnen!














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